Linux und Shell
Es ist unglaublich, was damals Ende der 1960er Jahre entstand, als Computer noch riesengroße Schränke
waren mit Hauptspeicherkapazitäten im Kilobyte-Bereich!
Das zunächst intern als
UNICS
bezeichnete System wurde ziemlich schnell
zu einem vollwertigen Betriebyssystem entwickelt und
allgemein als Unix
bekannt (Wikipedia).
Für eine Vielzahl von Computern unterschiedlicher Hersteller wurde das System
unter verschiedenen Namen weiterentwickelt und wurde mit dem Fortschritt der Computertechnik immer leistungsfähiger.
Für die PC-Welt
hat sich Linux durchgesetzt (Wikipedia),
verbreitet auch als System für Server.
Die Idee, mit Hilfe von C kleine Programme zu schreiben, die man auf der Kommandozeile nicht nur aufrufen,
sondern auch miteinander zur einer quasi größeren Software verbinden kann,
gab es bereits in der Anfangszeit der Unix-Entwicklung.
Mit vielen kleinen Bausteinprogrammen, die man fast beliebig verknüpfen kann,
lässt sich prima experimentieren und spielen, aber auch schnell mal ein Problem lösen.
So sind diese Tools heute ein Werkzeug des Systemadministrators, aber auch des Softwareentwicklers.
Viele dieser Programme kennen wir heute unter dem Begriff GNU/Linux-Tools.
Und nach wie vor komme ich von den GNU/Linux-Tools nicht weg, ich finde einfach alles schneller auf meinem PC
mit ls, find und grep als mit den einschlägigen Möglichkeiten.
Als Anwender arbeitet man mit einer
Shell (Wikipedia:
Shell (Betriebssystem)).
Das ist das Programm, das die Kommandozeile bereitstellt.
Es gibt verschiedene Shell-Programme, unter Linux wird in erster Linie die
bash verwendet
(Wikipedia:
Bash (Shell)).
Nach wie vor gibt es die Möglichkeit, beliebige Anwendungen programmieren und Linux selbst verändern zu können.
So gibt es auch von Linux die verschiedensten Distributionen, z.B. Debian, Red Hat, Ubuntu, Knoppix und viele andere.
Und weiterhin wird Linux als Entwicklungsplattform verwendet, auch für serverseitige Anwendungen.
Im Moment (Dezember 2025) gibt es hier nur ein paar unzusammenhängende Beiträge, ausführliche Beiträge
werden folgen und ein Rahmen, der alles ein bisschen sortiert, ist geplant.